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01 Museum Tauernbahn 1998-2002
Bahnhofstraße 32, 5620 Schwarzach, A
Werner Neuwirth, Adolf Krischanitz

Zum 100-jährigen Bestehen der Tauernbahn entstand das erste Eisenbahnmuseum Salzburgs. Architekt Krischanitz, aus dem Ort stammend und familiär der Bahn verbunden, stellte die Pläne für den Neubau zur Verfügung. Neben der alten, vom Museumsverein renovierten Lok-Remise wurde ein grundrisslich kleineres, proportional dem Altbau exakt entsprechendes Betonprisma errichtet und mit diesem über ein Eingangs-Foyer-Gelenk verbunden. Die Außenwände öffnen sich nur an drei Stellen: beim Eingang und mit je einer großen Verglasung im Foyer sowie am Südende des Blocks. Über Dachaufsätze fällt Oberlicht in geschoßübergreifende Raumteile, zwischen denen unten die „dunkle“ Zone für Wechselausstellungen liegt und oben die große Modellanlage der Tauernbahn „eingehängt“ ist. (Otto Kapfinger)
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02 Aussegnungshalle Schwarzach 1978
St.-Veiter-Straße 5, 5620 Schwarzach, A
Szyszkowitz · Kowalski, Hartmut Spiluttini

Die barocke Kirche, der ansteigende, von einer Mauer umgebene Friedhof und eine trennende Straße sind die städtebaulichen Bezugspunkte, auf die die Anlage „mit einer emotional betonten, expressiven Gestik“ (F. Achleitner) reagiert. Vom Fuß des Hügels erreicht man über eine mehrläufige, gestaffelte Treppenanlage den Platz vor dem Bau. Dieser ist niedrig gehalten, damit von allen Teilen des Friedhofes der Blick auf die Kirche und ihren Turm erhalten bleibt. Zwei große Schiebetüren ermöglichen eine weite Öffnung des Aufbahrungsraumes gegen den Friedhof hin. Die Materialien des Bauwerkes sind charakteristisch für den alpinen Raum: Fichtenholz, die Steine im ausgewaschenen Beton, Granitsteinplatten und -pflaster sowie das ortsübliche, gestrichene Blechdach.
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