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01 Dionysosweg 2005-2009
Waisenhausstraße, 2130 Mistelbach, A
Karl Grimm

Das Werk des Künstlers Hermann Nitschs enthält starke Bezüge zur griechischen Mythologie und zur Weinviertler Kulturlandschaft. Das monografische Museum wurde durch einen Themenweg erweitert. Die Stationen des Weges thematisieren den Wein- und Vegetationsgott Dionysos, informieren über das Weinviertel und machen es mit allen Sinnen erfahrbar. Purpurrot ist die Leitfarbe des Weges, der sich durch verschiedene bäuerliche Nutzungen von der Kulturlandschaft (Äcker - Weingärten - Obstgärten - Viehkoppeln - Stall - Heuriger) bis zum Museumszentrum Mistelbach ins Ortsgebiet schlängelt.
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02 Stadtzentrum Horn 2007-2008
Kirchenplatz, Pfarrgasse, 3580 Horn, A
Büro Kandl

2008 wurde das Stadtzentrum Horn neugestaltet. Das Konzept geht auf die vorhandenen Straßen- und Platzräume ein. Oberste Gestaltungskriterien sind das Offenhalten von Nutzungsmöglichkeiten und ein Verkehrskonzept, das alle TeilnehmerInnen den Straßenraum auf einer Ebene gemeinsam nutzen lässt (shared space). Ortstypische Materialien wie Holz und Granit wurden für die Gestaltung verwendet, Gehölz- und Wurzelstrukturen wurden im Stadtmobiliar abstrahiert.
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03 Erdstädte Wiener Außenring Schnellstraße 2001-2006
Wiener Außenring Schnellstraße, 2320 Schwechat, A
Anna Detzlhofer, maxRIEDER

Aus dem überschüssigen Aushubmaterial der neuangelegten Wiener Außenringschnellstraße S1 (Abschnitt Vösendorf - Schwechat) wurden sogenannte Erdstädten mit unterschiedlichen Dimensionen (200-400m Ausdehnung bei Höhen von 15-30 m) konzipiert. Diese großmaßstäblichen Erdformationen wirken sowohl als Lärmschutz, verorten aber auch die Schnellstraße räumlich in der weitläufigen Agrarlandschaft im Osten Wiens und bieten als signifikante „landmarks“ Identifikationspotential für die angrenzende Bevölkerung.
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04 Generationenpark Untere Setz 2001-2006
Robert Stolz Gasse, 2544 Leobersdorf, A
Karl Grimm

Diese Parkanlage liegt südlich des Ortszentrums von Leobersdorf unmittelbar am Ufer der Triesting. Die Gestaltung des Parks greift das Thema Wasser auf unterschiedliche Art und Weise auf: weite Wiesenflächen mit Augehölzen, inselförmige Spielhügel und ein neuer Bachlauf als Wasserspielplatz mit Hängebrücken. Kinderspielbereiche sind wie Bootsrümpfe geformt. Der Park verbindet den Fluss mit dem Ortsgebiet und entwickelt sich von einem naturnahen Auenpark hin zu einem vielfältig ausgestatteten Jugendpark in Ortsnähe. Entlang einer weitgeschwungene Allee, die diese Verbindung schafft, ziehen sich ein Schaukelpark und eine Reihe von Aufenthaltsmöglichkeiten.
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05 Meridianschnitt 2004-2005
Blockheide, Gmünd, A
Franz R. Grossauer

Am östlichen Rand von Gmünd befindet sich der Naturpark Blockheide. Quer durch diesen Naturpark zwischen Wackelsteinen aus Granit, extensiv genutzten Wiesen und Mischwäldern verläuft der 15. Längengrad östlich von Greenwich. Eine Skulptur aus Corten Stahl, die auf einer Länge von 27,80 Metern ein abstrahiertes Schnittbild vom Nordpol zum Südpol im Maßstab 1:700.000 zeigt, soll diesen imaginären Halbkreis für BesucherInnen auf der Erdoberfläche sichtbar und erlebbar machen.
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