Maria-Theresien-Straße 45, 6020 Innsbruck, A Architektur: Hanno Schlögl (1998-1999)Bauherr:in: Land TirolÖffentlich zugänglich: Di bis So 11-18 Uhr, Do 11-20 UhrTIPP: Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst auf international beachtetem Niveau.
Das um 1690 von J. M. Gumpp d. Ä. errichtete Palais Taxis beherbergt seit den 1960er Jahren die Landesgalerie für zeitgenössische Kunst. Als Erweiterung wurde in den Hof des barocken Palais eine neue Halle eingegraben, in deren Glasdecke sich das historische Ambiente wie auf einer Wasserfläche spiegelt. Das Wechselspiel von historischer Substanz und zeitgemäßer Intervention zieht sich durch das gesamte Projekt und schafft einen architektonisch attraktiven Ort für die Kunst.
Anichstraße 36, 6020 Innsbruck, A Architektur: Kurt Rumplmayr (1998-1999)Bauherr:in: Otto-Preminger-InstitutÖffentlich zugänglich: Barbetrieb So bis Do 18-23 Uhr, Fr + Sa 18-01 UhrTIPP: Überregional beachtetes Programmkino
Der in den 1950er Jahren von Hubert Prachensky geschaffene Kinosaal des "Leokinos" wurde als Standort für ein Programmkino behutsam adaptiert. Ein neuer, steiler geneigter Kinosaal verbesserte die Sichtverhältnisse und schuf Raum für einen zweiten, quer darunter liegenden kleineren Saal. Die Bar im Foyer fungiert auch über den Kinobetrieb hinaus als Kommunikationsort.
Sparkassenplatz 1-3, 6020 Innsbruck, A Architektur: Johannes Wiesflecker (1998-1999)Bauherr:in: Tiroler SparkasseÖffentlich zugänglich: Mo bis Do 7.45-16 Uhr, Fr 7.45-15 Uhr (Banköffnungszeiten)
Die Zentrale der Innsbrucker Sparkasse verteilt sich auf mehrere Gebäude entlang der Erlerstraße und des Sparkassenplatzes. Mit einer neuen, zum Platz ausgerichteten Schalterhalle begann 1994 die Umstrukturierung des Areals. Der Haupteingang wurde auf die Platzseite verlegt, der Innenraum zu einer "Dialogbank" mit Service-Inseln umgestaltet.
SOWI – Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Innsbruck
Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck, A Architektur: Henke Schreieck Architekten (1996-1999)Bauherr:in: BIGDas benachbarte MCI stammt ebenfalls von Henke und Schreieck.
Mit dem Komplex der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wurde ein wichtiges Gelenk zwischen der Altstadt und den historischen Parkanlagen des Hofgartens geschaffen - eine stadtstrukturelle und architektonische Leistung, die europaweit Anerkennung fand. An Stelle der massiven Kaserne, die vorher den Platz besetzte und den Straßenraum hermetisch abschottete, entstand nach dem Konzept einer "offenen Universität" ein lebendiger Raum im Herzen der Stadt.
Oberer Stadtplatz 6, 6330 Kufstein, A Architektur: Andreas Egger, Markus Scherer, Walter Angonese (1998-1999)Bauherr:in: Top City Kufstein GmbHDas temporär über dem Festungshof ausfahrbare Schutzdach wurde 2006 von Kugel + Rein entwickelt.
Die oberhalb der Stadt liegende Festung Kufstein zählt zu den imposantesten mittelalterlichen Bauwerken Tirols. Die Verteidigungsanlage wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach ausgebaut und erweitert - u. a. mit der von den Hofbaumeistern Gumpp errichteten barocken Josefsburg. Im Hinblick auf eine intensivere Nutzung für Veranstaltungen wurde die Festung in einem groß angelegten Sanierungsprojekt restauriert und adaptiert. Die historische Bausubstanz wurde gesichert, die notwendige neue Infrastruktur sensibel eingefügt.
Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei Absam
Eichatstraße 18a / Krüseweg, 6067 Absam, A Architektur: Hanno Schlögl (1996-1998)Bauherr:in: Land TirolErreichbarkeit: von Hall aus der Salzbergstraße entlang bzw. über die "Dörferstraße" von Innsbruck nach Hall, Buslinie DEKunst am Bau: Heinz Gappmayr (Westwand neben dem Haupteingang) und Ernst Trawöger (Atrium)
Auf einem Hügelrücken am östlichen Rand von Absam, direkt neben einem Schulbau aus den 1960er Jahren, verbindet das konsequent horizontal organisierte Volumen der "Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei" die alte Schule mit der markanten Geländekante. Unverputztes Betonstein-Mauerwerk mit integrierter Wärmedämmung und unbehandelter Sichtbeton für die Tragstruktur dienen als Anschauungsmaterial für die angehenden Bauhandwerker und prägen die Atmosphäre des Gebäudes.
Gerbergasse 2, 6060 Hall in Tirol, A Architektur: Bruno Sandbichler, Inge Andritz, Feria Gharakhanzadeh (1996-1998)Bauherr:in: Stadtwerke HallErreichbarkeit: von Innsbruck aus mit Buslinie S oder 4Kunst am Bau: Interaktive Lichtinstallation von Brigitte Kowanz im Bereich der Haupttreppe.
Die kompakte, gleichzeitig sehr durchlässige Anlage unmittelbar am Rand der Haller Alstadt beinhaltet mit einer zehnklassigen Hauptschule, dem Turnverein Hall und dem Eissportcenter drei unabhängige Funktionen. Unter Rücksichtnahme auf den vorhandenen Grünraum wurde der südliche Teil nur unterirdisch bebaut und alle Hochbauten in einem Gebäude vereint, das in seiner Transparenz den Außenraum atmosphärisch ins Gebäude holt.
Seegrube, 6020 Innsbruck, A Architektur: Holzbox (1998)Bauherr:in: INKBErreichbarkeit: Mittelstation Nordkettenbahnen (Seegrube)TIPP: Skylinepark für FreestylerInnen
Von der Seegrube aus erschließt ein kurzer Sessellift den Westhang hinauf zur Frau-Hitt-Warte. Die beiden, auf das funktionale und technische Minimum reduzierten Lifthäuser sind unspektakläre, aber durchaus eigenständige Kleinarchitekturen. Die Stahl-Holz-Konstruktionen wurden komplett vorgefertigt, per Hubschrauber an den jeweiligen Ort geflogen und dort mit den vorbereiteten Fundamentplatten verbunden.
Alpegg 10, 6384 Waidring, A Architektur: Peter Thurner (1998)Bauherr:in: Steinplatte AufschließungsgmbH und Co.KGÖffentlich zugänglich: während der BetriebszeitenDie Stationsbauten der Winkelmoosalmbahn, die von der bayerischen Seite aus das Skigebiet erschließt, wurden 2009 von m9 architekten errichtet.
Die Steinplattenbahn erschließt von Tirol aus das auf einem Hochplateau im Dreiländereck Tirol, Salzburg und Bayern gelegene Skigebiet Steinplatte Waidring. Prägendes gestalterisches Element der von Peter Thurner geplanten Talstation ist ein in Reaktion auf die Landschaft entwickeltes, wellenförmiges Dach, unter dem die unterschiedlichen Räume und Funktionsbereiche angeordnet sind. In langgezogenen Schwüngen schwebt es über den massiven Sockelbereichen und bildet einen großen, gedeckten Freiraum.
Lanersbach 448, 6293 Tux, A Architektur: Feria Gharakhanzadeh, Bruno Sandbichler (1998)Bauherr:in: Matthias WechselbergerSonderpreis für Revitalisierung beim Staatspreis "Tourismus und Architektur 2000"
Das Gästehaus in Lanersbach wurde 1910 als einer der ersten Beherbergungsbetriebe der Region errichtet. Die nicht vorhandene Trennung von Gäste- und Privatbereich machte eine Modernisierung des kleinen Blockhauses notwendig. Der sensible Zubau in Form eines Würfels setzt das konstruktive Konzept des Bestandes fort und orientiert sich in seiner Materialität an den Bauernhäusern der Umgebung.
Innstraße, 6500 Landeck, A Architektur: Thomas Schnizer (1997)Bauherr:in: Stadtgemeinde LandeckTragwerksplanung: Wolfgang Schnizer, Andreas Sigl
Als Verbindung des Amtsviertels am linken Innufer mit dem Geschäftszentrum im Ortsteil Angedair konzipierte Thomas Schnizer eine Fußgängerbrücke, die in ihrer Horizontalität klärend im Stadtraum wirkt. Mit durchdachten Details und auf die Zugänge abgestimmten Rampen stellt die Brücke eine Synthese aus stadtgestalterischer und konstruktiver Sensibilität dar.
Saline 18, 6060 Hall in Tirol, A Architektur: Hanno Schlögl (1996-1997)Bauherr:in: Stadtwerke HallNach Einstellung des Betriebs als "Kunsthalle Tirol" (2001), wurde das Salzlager von der Stadt Hall als Ausstellungshalle und Veranstaltungszentrum übernommen.
Das aus der Mitte des 19. Jh. stammende Salzmagazin - eine Halle geprägt von 9 m hohen Breccie-Säulen - ist eines der wenigen noch erhaltenen baulichen Dokumente der Salzverarbeitung in Hall. Mit subtilen Eingriffen wurde das Salzlager in eine Kunsthalle verwandelt und um einen Nordtrakt ergänzt. Gemeinsam mit einem weiteren Salinengebäude, dem von Schlögl & Süß adaptierten "Medienturm", übernimmt das revitalisierte Industriedenkmal eine Art Torfunktion zur Stadt.
Thomas-Riß-Weg 1, 6422 Stams, A Architektur: Kurt Rumplmayr, Albert Weber (1995-1997)Bauherr:in: Gemeinde StamsTIPP: Das im 13. Jh. gegründete Stift Stams mit seiner im Hochbarock umgebauten Stiftskirche ist ebenso sehenswert wie das in den späten 1970er Jahren von Otmar Barth errichtete Schigymnasium Stams.
An der Dörferstraße zwischen den Mauern des Stift Stams und dem alten Wall-Tor wurde der ehemalige "Spitzgarten" zum Bauplatz für das Feuerwehr- und Vereinshaus. In dem in Sichtbeton ausgeführten Erdgeschoss befinden sich die Garagen und Nebenräume der Feuerwehr, in dem mit einer Holzfassade umhüllten Obergeschoss u. a. der Musikproberaum und die Bibliothek. Indem das Gebäude ganz an die Straße gesetzt wurde, konnte ein Platz für Feste geschaffen werden, der sich zur Ortsmitte hin öffnet.
Silvrettaplatz 4, 6561 Ischgl, A Architektur: Paul Petter (1996)Bauherr:in: Familie KurzÖffentlich zugänglich: teilweiseErreichbarkeit: mitten im Ortszentrum, neben der Silvretta-TalstationTIPP: Restaurant-Café "Salz & Pfeffer"
Inmitten der Fremdenverkehrsmetropole Ischgl mit ihrer Hotel- und Après-Ski-Kulisse zwischen Folklore und "Ballermann" findet man mit dem "Adler" ein Haus, das für viele so gar nicht dort hin passen wollte. Der Architekt - selbst Mitbetreiber des Hauses - errichtete einen schlanken, weißen Bau, der mit Terrassen, Glaserkern und hellen Holzbrüstungen ummantelt ist und den Gästen lichtdurchflutete, einfach und variabel gestaltete Apartments bietet.
Tramsweg 8, 6511 Zams, A Architektur: Johann Obermoser (1995-1996)Bauherr:in: Gemeinde Zams, Gemeinde SchönwiesÖffentlich zugänglich: teilweise
Johann Obermoser konzipierte hier ein - für Tirol - frühes Beispiel für die Weiterentwicklung einer Bauaufgabe, die darauf ausgerichtet ist, den alten und pflegebedürftigen Mitbürgern zeitgemäßen Wohnraum zu bieten. Nach außen dominiert die Glasfassade, die Helligkeit in das Haus bringt und den Bewohnern ungezwungene Teilnahme am Leben "draußen" ermöglicht. Zum Hof hin zeigt sich der L-förmige Baukörper in warmem Holz.
Zillertalstraße 39, 6263 Fügen, A Architektur: Josef Lackner (1995-1996)Bauherr:in: Binder HolzWeitere sehenswerte Bauwerke auf dem Firmenareal: Erweiterung des Verwaltungsgebäudes (2007) und Biomasse-Heizkraftwerk "FeuerWerk" (2004) von Helmut Reitter sowie Werkstattgebäude von tatanka (2007)
Das Unternehmen Binder Holz setzt seit Jahren auf architektonische Qualität und hat dabei u. a. mit Josef Lackner zusammengearbeitet, der mehrere Bauwerke für die Firma realisierte. Mit dem markanten, schindelumhüllten Baukörper der Verwaltungszentrale in Fügen setzte Lackner ein visuelles Signal, das auf das Produkt Holz verweist. Auch im Inneren dominiert Holz und prägt die unverwechselbare Raumatmosphäre.
Tiwagstraße 3, 6200 Jenbach, A Architektur: Josef Lackner (1996)Bauherr:in: Binder HolzDaneben das Areal der "Jenbacher AG" mit Bürogebäude und Hallentrakt von Josef Lackner sowie MPREIS und Cantina Jenbach von Helmut Reitter und Michael Pfleger
Mit dem Binder Schichtholzwerk schuf Lackner ein konstruktiv und räumlich spannendes Statement zum Thema Gewerbebau. Zwei Hallen mit jeweils 44 m Breite und über 100 m Länge sind stützenfrei von einem Faltwerk aus Hohlkastenelementen überspannt. Entlang der bootsförmigen, mit dem Kiel nach oben liegenden Elemente, bringen Lichtbänder Tageslicht in die großen Hallen. An den Außenwänden rhythmisiert die diagonale Aussteifung in einer Zickzack-Bewegung die Fassaden.
Glor-Berg 18, 9981 Kals am Großglockner, A Architektur: Albin Glaser (1994-1996)Bauherr:in: Deutscher Alpenverein, Sektion OberlandÖffentlich zugänglich: nur im Sommer geöffnetErreichbarkeit: über die Kalser Glocknerstraße (Maut) zum Lucknerhaus, von dort ca. 2,5 Stunden GehzeitTIPP: idealer Ausgangspunkt für die Besteigungen des Großglockners
Bereits 1868 wurde zwischen der Freiwandspitz und dem Großglockner von Johann Stüdl und Egid Pegger eine erste Hütte errichtet, große Setzungen machten einen Neubau notwendig. In Reaktion auf die exponierte Lage auf 2.800 m Höhe konzipierte Albin Glaser ein langgestrecktes, tonnenförmiges Gebäude, dessen gewölbtes Dach auf der Windseite bis zum Boden heruntergezogen ist. Die verbleibenden drei Fassaden der weitgehend energieautarken Hütte sind mit Holzschindeln verkleidet, nach Süden bieten große Fensteröffnungen Ausblicke bis in die Dolomiten.
Seilbahnstraße 44, 6533 Fiss, A Architektur: Peter Thurner, Antonius Lanzinger (1995)Bauherr:in: Fisser Bergbahnen GmbHÖffentlich zugänglich: während der BetriebszeitenTIPP: Sommer-Funpark Fiss auf der Möseralm
Die technische Herausforderung, eine Station für zwei Seilbahnen zu errichten, lösten die Architekten – Sieger eines geladenen Wettbewerbs der Fisser Bergbahnen – mit zwei winkelartig zueinander gestellten Baukörpern, die über eine einheitliche Blechdachhaut verbunden sind. Durch die Ausnutzung eines Geländesprungs konnte das Bauvolumen der Doppelstation relativ niedrig gehalten und in das Ortsbild der Gemeinde Fiss integriert werden.
Hermann-Gmeiner-Straße 4, 9900 Nußdorf-Debant, A Architektur: Gerhard Mitterberger (1992-1995)Bauherr:in: Gemeinde Nußdorf-DebantÖffentlich zugänglich: teilweiseHeute bilden diese Bauten zusammen mit sanierten "Gemeindeforum" und dem "Amtshaus" (Architektur: Schneider & Lengauer, Hertl.Architekten) ein städtebaulich klares Ensemble.
Ein Kindergarten, ein Sportzentrum mit Umkleidetrakt, eine Sauna, eine Tennishalle mit Freiplätzen, das Gemeindeforum sowie Feuerwehr, Bau- und Müllhof – dieser Mix an Freizeitangeboten und kommunalen Dienstleistungen wurde Mitte der 1990er Jahre in Form einer Verdichtung und Erweiterung vorhandener Gebäude im Zentrum des Orts realisiert. Die verschiedenen Nutzungen sind auf klar unterschiedene Baukörper aufgeteilt und bilden zusammen mit den Wegen und Flächen ein lockeres und dennoch örtlich definiertes Netzwerk.
Mandarfen 89, 6481 St. Leonhard / Pitztal, A Architektur: Josef Lackner (1994)Bauherr:in: Pitztaler GletscherbahnÖffentlich zugänglich: während der BetriebszeitenMehr Bauten von Josef Lackner finden sich in einer speziell zusammengestellten "Lackner-Tour"
Die Talstation der Rifflseebahn ist in ihrer architektonischen Eigenwilligkeit bezeichnend für den abseits von Moden und Trends arbeitenden Architekten Josef Lackner (1931-2001). Formal und inhaltlich spielt er in diesem Fall mit Themen des regionalen Bauens, die er aufgreift und in neue Zusammenhänge transformiert – etwa indem er den aus Raum- und Funktionsprogramm entwickelten, autonomen Baukörper mit "altmodischen" Holzschindeln verkleidet.
Amthorstraße 51-57, 6020 Innsbruck, A Architektur: Josef Lackner (1992)Bauherr:in: Neue Heimat TirolIm Zuge der Südtiroler Umsiedlung wurden in Innsbruck ca. 1.200 Wohnungen errichtet, u. a. der "Ahornhof" und der "Lindenhof" (Richard Dagostin, 1940) auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
In Nachbarschaft zu den Wohnbauten der "Südtiroler Siedlung" aus den 1940er Jahren realisierte Lackner einen sozialen Wohnbau. Die langgestreckte Baumasse hob er an den vier Eingangsbereichen wellenförmig hoch und versetzte die Wohngeschosse um einen halben Stiegenlauf zueinander. Charakteristisches Element sind die großen Erker, deren rhythmische Anordnung sich aus den dahinter liegenden unterschiedlichen Wohnungstypen ergab.
Herzog-Otto-Straße 8, 6020 Innsbruck, A Architektur: Johann Obermoser (1990-1991)Bauherr:in: Domgalerie Bau-ProjektgmbH
Mit einem Bürohaus in sachlicher Modernität wurde eine vom Krieg geschlagene Baulücke am Rand der Altstadt geschlossen. Ohne äußerliche, stilistische Anpassung reagiert der Bau sehr wohl in Volumen, Material und Details auf das historische Umfeld. Die betont mauerartige Stirnseite vervollständigt die "Außenwand" der Altstadt, das benachbarte, neobarocke Palais wird durch einen Innenhof freigespielt, ein altes Hinterhaus revitalisiert und räumlich in das Bürohaus integriert.